Loris Freidig
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Team Husqvarna Swiss - Wenger Bike

 

Willkommen auf meiner Website lorisfreidig.ch  

Auf meiner Webseite finden Sie einige Informationen über mich und meinen Sport - inklusive toller Fotos.

Ohne Unterstützung wäre dieser Sport nicht möglich. Ich bin allen sehr dankbar, die mich in irgendeiner Art unterstützen.      

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Neuigkeiten

Motocross Fürstlich Drehna - Start der ADAC MX Masters Rennserie

Im Osten von Deutschland fand die erste Runde der ADAC Rennserie statt, die als Sprungbrett für in die Weltmeisterschaft bekannt ist.

Bereits beim Besichtigen der Strecke ist mir aufgefallen, dass es ein tiefer Sandboden ist und die Strecke sehr anspruchsvoll wird.

Frei-, Zeittraining und falls nötig Last Chance Qualifying finden jeweils am Samstag statt. Leider konnte ich im Freitraining nur gerade zwei Runden absolvieren, weil ich ein kleineres Problem hatte, dass wir jedoch nicht so belassen konnten ohne ein Risiko einzugehen. Also startete ich mein Zeittraining als Neuling auf der Strecke und mit fehlender Zeit darauf. Trotzdem fühlte ich mich gut und hatte Spass möglichst eine schnelle Runde zu drehen. Ich fuhr ein gutes Zeittraining, dass ich auf dem 23. Rang beendete, jedoch reichte dies nicht für die direkte Qualifikation, da nur die besten 18 Fahrer direkt qualifiziert sind.

Somit ging ich erneut an den Start um im Last Chance Qualifying anzutreten. Mein Start war gut und ich reihte mich auf dem vierten Platz ein, diesen konnte ich bis zu Rennhälfte kontrolliert halten. Leider verkrampfte ich mich und bekam mit harten Unterarmen zu kämpfen und so war ich gezwungen Tempo rauszunehmen. Ich fiel Platz um Platz zurück und beendete auf Platz 8.

Da sich im Last Chance Qualifying nur 6 weitere Fahrer qualifizieren + 2 Reservefahrer war ich der unglückliche 2. Reservefahrer.

Am Sonntag konnte ich gerade nur beim Warm Up mitfahren und in den Rennen kam ich leider nicht zum Einsatz, weil jeweils alle Fahrer anwesend waren.

       

Ich bedanke mich bei allen Sponsoren und Unterstützer ganz herzlich. Ausserdem einen grossen Dank an Husqvarna Schweiz, Wenger-Bike und meiner Familie und Mechaniker für die Unterstützung und unzähligen Einsätze.

Jetzt habe ich eine Rennpause von 4 Wochen. Wir sehen uns am Pfingstmontag in Muri/AG zur 4. Runde der Schweizermeisterschaft.

Hier könnte ihr jegliche Resultate des ADAC Rennens in Fürstlich Drehna anschauen. Link Ranglisten

Motocross Wohlen mit 13'500 Zuschauern

Rennen 3 von 8 fand vergangenes Wochenende in Wohlen/AG statt.

Am Morgen im Zeittraining fuhr ich gute Zeiten und die Abstände zwischen den Konkurrenten waren eng. Am Ende des Zeittrainings lag ich auf dem für mich guten 12. Rang.

Mit einem guten Start in den Top 10 startete ich in den ersten Lauf. Auf dem siebten Rang konnte ich mich nach einigen Runden einreihen und fand einen guten Rhythmus. Als ein Gegner in der letzten Runde einen Fehler machte, konnte ich davon profitieren und als 6. über die Ziellinie fahren. Dies ist ein gutes Resultat.

Auch im zweiten Lauf startete ich gut in den Lauf und konnte mich auf Platz sechs einreihen als die zwei Überflieger dieser Kategorie zu Boden gefallen sind. Jedoch kamen diese zwei wie Pressluft durchs Fahrerfeld geschossen und haben mich bei Rennhälfte überholt. Ich bin also nun an achter Position. Meine körperliche Verfassung ist gut und ich kann noch pushen, dass erlaubt mir noch einen Gegner zu überholen und einen soliden 7. Rang ins Ziel zu fahren.

     

In der Meisterschaft bin ich nun an 4. Position und freue mich weiter an mir zu arbeiten um am Pfingstmontag in Muri in Form zu sein. 

Anbei der Link für alle Ranglisten der diesjährigen Saison 2018.


Saisonstart der Schweizermeisterschaft in Frauenfeld und Payerne

Frauenfeld

Am Ostermontag fand das erste Rennen der CH-Meisterschaft statt. Ich fühlte mich gut und war bereit für das erste Rennen.

Am Morgen fuhr ich stark im Freitraining und fand einen guten Rhythmus. Im Zeittraining konnte ich leider keine gute Runde fahren und wurde nur 23. 

Einen guten Start ist mir gelungen im ersten Lauf. Leider konnte ich einen Konkurrent nicht überholen bis in die letzte Runde, wo ich dann leider an siebter Position liegend gestürzt bin und noch als 10. ins Ziel kam.

Im zweiten Lauf dann, startete ich erneut ganz gut und konnte den Speed der Top 10 fahren. An siebter Position liegend ging ich in die letzte Runde wo ich in der letzten Kurve noch den 6. Platz ergattern und ins Ziel fahren konnte. Mit diesen zwei top 10 Platzierungen belegte ich den 6. Meisterschaftsrang.

Payerne

Die Strecke in Payerne war sehr anspruchsvoll und schnell. 

Mit dem Zeittraining hatte ich wieder meine Mühen und klassierte mich so nur an 27. Stelle für die zwei folgenden Rennläufe.

Ich startete in den top 20 im ersten Lauf und fuhr eher mässig in den ersten 15 Minuten des Rennens. Nach erreichen der Hälfte des Rennens lag ich an fünfzehnter Position. Ich konnte danach so richtig aufdrehen und fuhr Runde für Runde nach vorne und konnte auf dem 7. Platz ins Ziel fahren.

Ein bisschen besser startete ich im zweiten Lauf wo ich an zehnter Position liegend aus der ersten Runde kam. Ich konnte konstant meine Runden fahren und fuhr wieder in die top zehn und sah die Zielflagge als 8.

In der Tageswertung wurde ich guter 5. und in der Meisterschaft teilen Maurice Chanton und ich uns den 4. Platz.

Nächsten Sonntag geht es bereits in Wohlen/AG weiter.


 

 

Weltmeisterschaft in Spanien

Schon seitdem ich ein kleines Kind bin, habe ich die Fahrer der Weltmeisterschaft bewundert. Dort einmal selber am Start zu stehen, konnte ich mir nur im Traum vorstellen. Umso schöner war es dann, als ich letzte Woche ein Telefon erhalten habe mit dem Angebot für ein Französisches Team WM-Rennen zu fahren. Diese Entscheidung dort mitzufahren braucht viel Mut und sicher auch das gewisse Selbstvertrauen. Die ganze Anreise und Ankunft im Fahrerlager war sehr schön, ich hatte ein sehr magisches Gefühl, dabei zu sein. Die Trainings am Samstag verliefen gut, wobei ich aber nicht Topzeiten fahren konnte, weil ich mich zuerst angetastet habe.

Am Sonntag standen dann ein Warm-Up und zwei Wertungsläufe auf dem Programm. Im ersten Rennen bin ich gut gefahren und habe einen guten Rhythmus gefunden. Am Ende konnte ich auf dem 32. Platz ins Ziel fahren.

     

Nachdem ich mich ausgeruht hatte stand auch schon das zweite Rennen auf dem Plan. Dort hatte ich am Anfang Mühe ins Rennen zu kommen jedoch ab Mitte der Distanz kam ich so richtig in Schwung und bin sehr schnell gefahren. Über den 30. Platz des zweiten Laufes bin ich sehr zufrieden und freue mich nun auf die folgenden Wochen, wo die Schweizermeisterschaft starten wird. 

 

 

Vorbereitungsrennen

Bevor es am 2. April in Frauenfeld los geht mit der Schweizermeisterschaft wollte ich mich vorbereiten, indem ich Rennen fahre.  

Am zweiten März Wochenende, dem 10.-11. März habe ich in Arco di Trento bei der Italienischen Meisterschaft mitgemacht. Die Qualifikation habe ich erfolgreich gemeistert und die beiden Rennläufen habe ich auf dem 20. und 30. Platz beendet.  

Eine Woche später fuhr ich in Gueugnon in der Französischen Meisterschaft mit wo ich mich ebenfalls qualifizieren konnte und leider in den Rennen dann nicht eine Topleistung zeigen konnte und mit diversen technischen Problemen zu kömpfen hatte.

Am 24.-25. März steht ein Rennen an, dass ich so nicht einfach vergessen werden kann… mehr erfahrt ihr bald.

 

 

Texas Winter Serie in Johnsonville

 

 

Seit nun über einer Woche bin ich hier in Texas. Hier zu leben ist genial, die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Alle Leute sind sehr nett und helfen in jeder Situation. Davon war ich wirklich überrascht. Arroganz und Egoismus ist hier Fehlanzeige, die Rennfahrer und Betreuer sind alle freundlich und die Rivalität ist auf einer spielerischen Basis.  

In der ersten Woche habe ich bereits viele Stunden auf meinem Motorrad verbracht. Nach dem letzten Wochenende, als ich ein Enduro gefahren bin, stand dieses Wochenende (4.2.2018) ein Motocross auf dem Plan und zwar in Johnsonville.  

Am Freitag waren freie Trainings auf der Rennstrecke. Am Sonntag hatte ich daher am Morgen nur ein Freitraining à 12 Minuten, danach ging es bereits los mit den Wertungsläufen. Das System hier ist anders als ich es gewohnt bin. Die Rennen waren je zu 6 Runden, deshalb bin ich in 2 Kategorien angetreten. In der 250 A pro Sport und der 450 A pro Sport Kategorie.  

Am Anfang kam ich noch nicht zurecht mit dem Sprint - Rennen. Meine Arme wurden hart, weil ich verkrampft gefahren war. Das passierte, weil ich zu viel pushen wollte. So war ich jeweils in den ersten Wertungsläufen beider Kategorien gar nicht zufrieden. Bei den 250 wurde ich 9. und bei den 450 13. Die Starts waren beide Male okay, jedoch konnte ich den hohen Speed nicht mitfahren.                                                                                 Beim Sandtraining in Austin

So änderte ich meine Taktik für die zweiten Rennen. Schon von Anfang an fuhr ich lockerer und versuchte so, ruhig und feinfühlig zu fahren wie es geht. Dies konnte ich gut umsetzen und fuhr besser. Ich sah immer noch Potenzial, jedoch war ich sehr zufrieden mit dem grossen Fortschritt über den ganzen Tag hinweg gesehen. In den zweiten Wertungsläufen konnte ich bei den 250 als 6. durchs Ziel fahren und bei den 450 als 11.

Es ist sehr erfreulich, hier Kontakte zu knüpfen. So habe ich die Möglichkeit auf privaten Strecken zu trainieren. Das Training auf diesen Strecken ist eindeutig effektiver als auf den öffentlichen Strecken. Oben auf dem Foto seht ihr eine Sandstrecke in der nähe von Austin. Das ist bis jetzt meine Lieblingsstrecke.

Ich bin jetzt hart am Trainieren und freue mich riesig auf die nächsten Rennen hier. 

Bis bald Loris

 

 

Ankunft und erstes Rennwochenende

 

 

Pünktlich um 9.50h hob unser Flieger am 25. Januar in Frankfurt ab. Vor uns standen 11 Stunden Reise. Der Flug verlief ruhig und wir landeten pünktlich in Houston. Nachdem all die Kontrollen durch waren und wir unser Gepäck in Empfang genommen hatten, wartete auch schon Kirk auf uns. Wir gingen direkt vom Flughafen zum Husqvarna Händler mein Motorrad holen, um dieses am Abend umzurüsten mit meinen Teilen, die ich mitgebracht habe.

Am Freitag verspürten Michu und ich noch ziemlich stark den Jetlag und waren noch nicht so voller Energie. Das kommende Wochenende war schon verplant und wir hatten am Freitag eine lange Reise vor uns. Nachdem wir alles eingepackt hatten für das Enduro Rennen, das auf dem Programm stand, sind wir losgefahren. Wir wussten nicht, was uns erwartet. Es war für uns beide Neuland und für mich sogar das allererste Enduro. 

Am Samstag stand für mich ein 90 Minuten Rennen auf einer 8 Kilometer langen Strecke an. Ich habe mich in der stärksten 250 Klasse eingeschrieben, die 250 A Klasse. Am Start lag ich an dritter Stelle, jedoch konnte ich noch in der ersten Runde auf den ersten Platz vorfahren. Nach einer Runde hatte ich bereits 2 Minuten Vorsprung. Nach 90 Minuten und 8 Runden auf der herausfordernden Enduro Strecke kam ich als Sieger über die Ziellinie und hatte jeden Fahrer meiner Klasse überrundet. Ich war überglücklich. Michu konnte seine Klasse Open B ebenfalls gewinnen.

 

 

Am Sonntag stand ein klassisches Enduro an. Es gab sechs Tests/Sonderprüfungen für mich als A Fahrer. Die ganze Enduro Runde war 65 Meilen/105 Kilometer lang. Es hat Spass gemacht und zum Teil war es auch sehr schwierig. Die letzten Tests, die nur für die A Fahrer gemacht wurden waren, echt Hardcore. Noch nie fuhr ich etwas so Schwieriges. Es kostete mich viel Geduld und Nerven, doch im Ziel angekommen, nach über 4 Stunden Fahrt, konnte ich lachen und stolz auf mich sein, den Tag ohne Sturz überstanden und ganze 32 Minuten Vorsprung auf den zweiten Fahrer zu haben. Was für ein Einstand in der Enduro Welt für mich. Auch Michu war erleichtert im Ziel. Ein bisschen niedergeschlagen und müde meinte er, dass er wahrscheinlich heute nicht so weit vorne sei. Doch die Siegerehrung überzeugte ihn vom Gegenteil, als er aufs oberste Treppchen gebeten wurde.

Wir hatten super viel Spass und sind jetzt stolze Enduro Finisher.

Jetzt geht’s ans Motocross Training. Bis bald Loris 

 

 

Grüessech zäme,

 

 

Schon bald geht es los mit dem USA-Trip. Ende Januar fliege ich nach Texas, um mich dort optimal auf die Rennsaison 2018 vorbereiten zu können. Über 5 Wochen werde ich mich in Magnolia, TX aufhalten und die optimalen Bedingungen nutzen, um mich fahrerisch auf der Motocross-Strecke, sowie meine körperliche Fitness weiterentwickeln zu können. Mein Mechaniker und Freund Michael Gasser kommt ebenfalls mit. So ist eine hohe Qualität des Trainings garantiert und die Motorräder werden immer auf Vordermann sein. 

Bei meinen Eltern Heinz und Eveline Freidig, meinem Lehrlingsbetreuer René Zahno, meinem Freund Kirk Tolliver bei dem wir wohnen und den Trip nach Texas verdanken können, Werner Blaser/Motorex Oil, Michael Gasser mein Mechaniker ohne ihn wäre dies nicht möglich und Wenger-Bike AG bedanke ich mich herzlich. Ohne euch alle wäre dies nicht möglich. 

Eine sehr interessante, unglaublich tolle und lernreiche Zeit kommt auf mich zu im nächsten Monat. Damit ihr alle auch was davon habt, werde ich euch auf dem neusten Stand halten und mich hier auf dieser Seite von Zeit zu Zeit melden.

Bis bald, Loris                                                                                                   Magnolia, TX Oktober 2017 / Wohnort für USA-Trip

Die Saison 2017 ist von Loris erfolgreich auf dem 9. Rang der FMS Inter MX2 Kategorie beendet worden. Momentan befindet er sich in der Off-Saison. Er wird sich ab Ende November auf die neue Saison 2018 vorbereiten und freut sich auf ein erfolgreiches Wintertraining. Bis bald

 

 

 

 

 

                                        Training in Dorno Oktober 2017